Das Prophylaxe Zentrum Zürich (Klinik und Schule)
Mit dem angeschlossenen Prophylaxe Zentrum Zürich unterscheidet sich die Zahnmedizinische Grosspraxis von anderen Gemeinschaftsinstitutionen auf schweizerischer und auch auf internationaler Ebene. Die zukünftigen Dentalhygienikerinnen werden dank kleinen Klassen zuerst als Lernende, dann als Praktikantinnen während drei Jahren auf hohem Niveau betreut und in ihr vielseitiges und sehr anspruchsvolles Fachgebiet eingeführt. Während ihrer Tätigkeit am Patienten sammeln sie laufend praktische Erfahrungen. Weitgehende zahnmedizinische und medizinische Kenntnisse, Erkenntnisse der Ernährungslehre sowie ein breites Spektrum an Fachwissen dienen einer optimalen Mundhygieneprophylaxe. Die sinnvolle Prävention und die Stabilisierung der bereits erzielten Behandlungserfolge zeichnen die Dentalhygiene-Praktikantinnen aus.
Neben der professionellen Zahnreinigung sind Messungen von Mundgeruch (Halimetrie) genauso Standard wie das Soft-Lasern zur Wundheilung oder zur Ausschaltung von unangenehmen Reizen wie Erbrechen beim Röntgen, bei der Abdrucknahme und Desensibilisierung von empfindlichen Zahnhälsen. Die prophylaktische Behandlung der Karies ohne Schmerzen mit Ozon gehört ebenso zur Dienstleistung wie die frühzeitige Feststellung von kariösen Schmelzläsionen mit einem Lasergerät (Diagnodent) in den Fissuren und mit der stark strahlenreduzierten Röntgentechnik mit dem Digora System (sieben bis zehn Mal geringere Strahlenbelastung als bei konventionellen Röntgenverfahren). Auch spezifische Beratungen in der Ernährung, Blutdruckmessungen oder individuelle Optimierungen im Bereich des Säure-Basen-Gleichgewichtes gehören zu den ergänzenden Dienstleistungen.
Wir sind heute in der Lage, das erkrankte Parodont auszuheilen. Selbst schwer zugängliche Stellen können heute dank dem Einsatz von Monitoren gut behandelt werden. Dazu sind chirurgische Eingriffe wie bis anhin nicht mehr notwendig – es wird unter anderem mit einem Endoperioskop gearbeitet. Behandlungen werden auch in Sedation, Narkose oder Hypnose angeboten. Die im PZZ angewendete Technik mit dem computergesteuerten Anästhesie-Gerät (The Wand) stellt eine besonders feine Art der Anästhesie dar und lässt auch das Weichgewebe vollkommen intakt.
Besonders erwähnenswert sind die Lehrkräfte an der Prophylaxe-Schule: Der klinische Leiter ist Universitätsprofessor für Parodontologie und Präventivzahnmedizin und besitzt langjährige Führungs- und Ausbildungskompetenz. Die Schulleiterin und mehrere der Instruktorinnen haben ebenfalls sehr lange Berufserfahrung und die grandiosen Entwicklungen im Gebiet der Mundhygiene laufend hautnah miterlebt, da an der Prophylaxe-Klinik auch klinisch geforscht wird. So ist garantiert, dass die Lernenden immer in die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse eingeführt werden, die sich in der Praxis bewährt haben.
Nach bestandener Abschlussprüfung erhalten die Absolventinnen der ISO-zertifizierten Schule das Dentalhygiene-Diplom des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK).
Die Schule ist eine Aktiengesellschaft und erhält keine Subventionen vom Staat. Damit das Bestehen des Instituts langfristig gewährleistet ist, verzichten die im Zahnmedizinischen Zentrum Zürich Nord akkreditierten Zahnärzte auf ihren potenziellen Dentalhygiene-Unternehmergewinn.
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| Das Perio-Endoskop im Einsatz: Die behandelnde Dentalhygiene-Instruktorin, Frau Sophie Szabo und eine Assistentin betrachten die Situation am Bildschirm und gleichzeitig wird in der Tasche des Patienten (liegend) Zahnstein unter dem Zahnfleisch von der Wurzeloberfläche entfernt. | Das Perio-Endoskop bei einem Unterkiefer-Frontzahn eingesetzt. |


